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SAP BI CONSULTANTS

Aufbau einer Profit Center Rechnung im SAP BW-System

28. 11.2017 Anja Kaup News, Referenz

Die SAP Experten von Infocient Consulting installieren SAP BW 7.4 und SAP BI 4.2 und bieten Aareon Deutschland GmbH smarte Beratung für smarte Profit Center.  

Die Mannheimer SAP Berater von Infocient helfen Aareon Deutschland GmbH, eine Profit Center Rechnung im SAP BW-System anzulegen, um die Performance zu erhöhen und flexibel Auswertungen durchführen zu können.

Außerdem sollen die Systeme harmonisiert werden, da für das ERP-System die Einführung von S/4HANA geplant ist. Die Infocient-Berater installieren die SAP BusinessObjects Plattform BI 4.2. sowie SAP BW 7.4, entwickeln in Abstimmung mit der Fachabteilung ein komplettes Datenmodell für die Profit Center Rechnung und unterstützen den Berichts-Rollout mit Analysis for Microsoft Office 2.3.

Aareon Deutschland GmbH unterstützt 2.800 Kunden europaweit darin, immobilienwirtschaftliche Prozesse zu vereinfachen und zu automatisieren und setzt Standards für die Digitalisierung in der Immobilienwirtschaft. 

Projektzielsetzung – Installation von SAP BW 7.4 und SAP BI 4.2. Plattform

Um die Möglichkeiten der Digitalisierung selbst gestalten zu können, plant Aareon den Einsatz von S/4HANA für sein ERP-System. Damit die Systeme harmonisch aufeinander abgestimmt werden können, entschlossen sich die Verantwortlichen bei Aareon, die SAP Business Intelligence (BI) 4.2 Plattform zu installieren und SAP BW 7.4 einzusetzen. Im Anschluss daran sollte in SAP BW 7.4 die Profit Center Rechnung mit Berichtswesen auf Analysis for Microsoft Office 2.3 angelegt werden.

Ziel der Einführung von Profit Centern

Die gleichzeitige Zuordnung von Kosten und Erträgen zu Profit Centern sorgt für

  • eine höhere Transparenz und
  • steigert das unternehmerische Denken der Manager und Mitarbeiter der Einheit.

Beabsichtigt wird damit eine

  • verbesserte Steuerbarkeit,
  • Kundenorientierung und
  • Ergebnisverantwortung.

Den Auftrag für die Installation der SAP BI 4.2 Plattform und von SAP BW 7.4 sowie die Entwicklung eines kompletten Datenmodells für die Profit Center Rechnung erhielten die SAP-Berater von Infocient Consulting.

Projektdurchführung

  1. Installation von SAP BW 7.4
    Das System wurde in einer zweistufigen Systemlandschaft mit einem Entwicklungs- und Produktivsystem aufgebaut. Begonnen wurde im April 2016 mit der Installation des Entwicklungssystems mit ABAP und Java Stack. Der SAP-Berater von Infocient coachte gleichzeitig einen Mitarbeiter von Aareon bei der Installation, so dass das System unmittelbar im Anschluss in die Betreuung durch Aareon übergehen konnte. Im August 2016 installierte der SAP Experte von Infocient innerhalb von zwei Tagen das Produktivsystem – mit Java und ABAP-Stack und dokumentierte das Vorgehen.

  2. Installation der SAP Business Intelligence (BI) 4.2 Plattform
    Weil für die Berichtserstellung zukünftig der Designer Client von SAP DesignStudio bzw. Lumira eingesetzt werden soll, wurde die Einführung einer zweistufigen Systemlandschaft der SAP BI 4.2 Plattform beschlossen. Die Plattform stellt den zentralen Ablagepunkt für alle Dateien Der Zugriff auf die Plattform erfolgt über das firmeneigene Portal. Ein weiterer SAP Consultant von Infocient kümmerte sich um die Installation und den Anschluss der Plattform an das Entwicklungs- und Produktivsystem. Die konsequente und ständige Abstimmung der beiden Infocient-Berater stellte sicher, dass die Domains der vollqualifizierten Hostnamen identisch waren. So wurde ein Single Sign-on (Einmalanmeldung) ermöglicht. Technisch stellten unterschiedliche Hostnamen zunächst eine Herausforderung dar. Zur Installation und Konfiguration der Plattform gehörte auch die Einrichtung der BI-Berechtigungen durch den Infocient-Berater (Gruppen, Ordner, Anwendungen und Verbindung).

  3. Entwicklung der Profit Center Rechnung
    Im Juni 2016 begann der Abstimmungsprozess mit dem Fachbereich bei Aareon, um die Anforderungen an die Profit Center Rechnung festzulegen. Ziel war es, Auswertungen zu Plan- und Ist-Zahlen auf Profit Center Ebene durchführen zu können. Dafür entwickelten Infocient-Berater ein komplettes Datenmodell und modellierten es nach der LSA++ Architektur (Layered Scalable Architecture++). Die LSA - oder skalierbare Schichtenarchitektur - unterstützt den klaren Aufbau eines Data Warehouses, indem die Daten in verschiedenen Ebenen strukturiert werden. Diese Ebenen legen die Daten auf unterschiedlichen Aggregationsniveaus ab. Ein Open ODS Layer ermöglicht es, neben Daten, die im SAP BW gemanagt werden, auch Daten aus anderen Datenquellen in das Reporting einzubeziehen, ohne dass die Daten in SAP BW geladen werden müssen. Trotzdem kann damit ein direktes Reporting aufgebaut werden.

    Neu eingeführt wurde der Fileupload mit Web Dynpro. Nutzer können damit über das Portal Quelldateien auswählen, deren Inhalt mittels Web Dynpro ins BW hochgeladen wird. Die Daten stehen dann zur Verfügung und können beispielsweise mit Analysis-Arbeitsmappen im Berichtswesen eingesetzt werden.

    Die Abstimmung und Unterstützung beim erforderlichen Software Rollout für Analysis for Microsoft Office 2.3 übernahm ebenfalls ein Infocient-Berater.
    Eingerichtet wurden Standardberichte mit festgelegter Struktur und Analyseberichte mit flexiblem Aufriss, die einen Drilldown möglich machen.

  4. Entwurf eines Berechtigungskonzept
    Anfängliche Performanceprobleme zeigten sich beim Selektieren von Filtern in den Queries, die die Berater mit dem Einspielen von SAP Hinweisen lösen konnten.
    Die Berater entwarfen zudem ein Berechtigungskonzept, so dass nur Anwender mit Berechtigung entsprechende Daten abrufen können.

Fazit

Ende 2016 konnte Aareon zufrieden feststellen, dass für die IT-Abteilung und den Fachbereich mit der Installation der BI-Plattform und von SAP BW 7.4 sowie der neuen Profit Center Rechnung ein Meilenstein erreicht worden war. Dr. Elke Volz, Teamleiterin Interne Anwendungsbetreuung bei Aareon Deutschland GmbH, zieht folgendes positive Fazit:

„Infocient Consulting hat unseren Einstieg in die SAP BI Welt von der Installation bis zur Umsetzung der Anwenderanforderungen erfolgreich begleitet. Die Zusammenarbeit gestaltete sich sehr angenehm, da alles aus einer Hand geliefert wurde und die Beratermannschaft über den gesamten Projektverlauf stabil blieb.“

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